Atheisten > Denis Diderot
Lebenswertes Leben
Weitere Texte:
Denis Diderot
Pro2-DiderotWunder-44
Pro2-DiderotWidersinnig-50
Pro2-DiderotVernunft-45
Pro2-DiderotNatur-46
Pro2-DiderotJerusalem-52
Pro2-DiderotHölle-48
Pro2-DiderotBegebenheiten-49
Pro2-DiderotÄskulap-51
Pro2-DiderotÄpfel-47
Pro2-DiderotÄpfel-47
„Der Gott der Christen ist ein Vater, der viel Aufhebens von seinen Äpfeln und sehr wenig Aufhebens von seinen Kindern macht.“
 
Denis Diderot (1713-1784), französischer Schriftsteller der Aufklärung
(Anhang zu den philosophischen Gedanken, XVI. Zit. nach Wilhelm Halbfaß, DENIS DIDEROT in Karlheinz Deschner (Hg.), Das Christentum im Urteil seiner Gegner, Verlag Max Huber 1986, S. 104
 
Wir kennen die Geschichte aus der Bibel, wie Gott Adam und Eva verbot, von dem Baum der Erkenntnis zu essen. Ob es ein Apfel-, Birn- oder Mirabellenbaum war, sagt uns die Bibel nicht. Aber wir sind die Darstellung gewohnt, dass Adam und Eva einen Apfel in der Hand haben. Diderot meint nun, dass Gott solche Äpfel (Verbote) wichtiger sind als seine Kinder oder die Menschen im Allgemeinen.
Lee Strobel erzählt von einem Geschäftsmann, der ein Rassist und von seiner herablassenden Einstellung Menschen anderer Hautfarbe gegenüber nicht abzubringen war (s. L. Strobel, Der Fall Jesus, Gerth Medien, Asslar 2004, S. 192f). Als der Geschäftsmann aber Christ geworden war, änderte er diese Einstellung zunehmend und zwar, wie Strobel schreibt, in dem Maß, wie sein Herz von Gott erneuert wurde. Dieser Mann hatte erkannt, dass man anderen Menschen gegenüber, die auch Geschöpfe Gottes sind, so etwas wie eine rassistische Einstellung nicht hegen kann.
Dies ist ein Beispiel dafür, wie Menschen durch die Kraft Gottes zum Guten verändert werden. In den Augen Gottes stellen Verbote keinen Selbstzweck dar. Ihm geht es darum, dass Menschen sich und anderen nicht schaden sondern ein lebenswertes Leben führen.