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Unerwünschte Person?
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Darwin erscheint der christliche Glaube unglaubwürdig: „Es scheint mir zu viel Elend in der Welt zu sein.“
 
Charles Darwin (1809-1882), engl. Biologe
(An Asa Gray, 22. Mai 1860. Zit. nach Rudolf Genschel, CHARLES DARWIN in Karlheinz Deschner (Hg.), Das Christentum im Urteil seiner Gegner, Verlag Max Huber 1986, S. 275)
 
Ich habe es schon oft erlebt, dass dieselben Menschen, die an Gott nicht glauben, ihn für Unfälle und Katastrophen verantwortlich machen.
So wurde in der Weihnachtsausgabe meiner lokalen Tageszeitung Gott für nicht existent erklärt. Nur wenige Tage später, als das schreckliche Seebeben in Südasien bekannt geworden war, wurde in derselben Zeitung die Frage gestellt: Warum lässt Gott solches Leid zu?
Da stellt sich für mich die Frage, nehmen sich diese Menschen selbst ernst, wenn sie jemanden für etwas verantwortlich machen, von dem sie überzeugt sind, dass es ihn nicht gibt?
Auf jeden Fall nehmen diese Menschen Gott nicht ernst.
Ist es nicht so, dass Gott in den Schulen, Regierungen, in den meisten Bereichen unserer Gesellschaft nicht erwünscht ist? Wenn „die“ Menschen an Gott nicht glauben, wenn sie ihn überall zur unerwünschten Person erklären – wer wundert sich dann noch, wenn wir nicht mehr unter seinem Schutz stehen?