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Achtung vor dem Schöpfer
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„Andererseits kann ich mich in keiner Weise damit zufriedengeben, das wundervolle Universum zu betrachten und nun zu schließen, daß alles nur das Resultat roher Kraft ist[...] Ich fühle zutiefst, daß das Ganze zu geheimnisvoll für den menschlichen Verstand ist. Genausogut könnte ein Hund über den Verstand Newtons spekulieren[…]“
 
Charles Darwin (1809-1882), engl. Biologe
(An Asa Gray, 22. Mai 1860. Zit. nach Rudolf Geneschel, CHARLES DARWIN in Karlheinz Deschner (Hg.), Das Christentum im Urteil seiner Gegner, Verlag Max Huber 1986, S. 275)
 
Wenn es Dinge auf der Welt gibt, die sich der Mensch als begrenztes Wesen nicht vorstellen kann, wie z.B. die Unendlichkeit, ist es dann nicht logisch, dass wir an einen unendlichen Gott glauben, der dies alles erschaffen hat?
Machen wir Christen es uns tatsächlich zu einfach, wenn wir an den Schöpfergott glauben? Ich bin vielmehr der Meinung, dass man es sich zu einfach macht, kosmologische Modelle wie die Urknalltheorie als „die Lösung“ darzustellen, wie das in den Schulen und den Universitäten gemacht wird, ohne dass diese Theorie bewiesen ist. Ich finde, man macht es sich zu einfach, immer wieder eine Vervollständigung der bestehenden kosmologischen Modelle zu prognostizieren und dabei einfach daran vorbei zu diskutieren, dass die Wissenschaft das Problem der Unendlichkeit und damit die Entstehung des Weltalls nie in den Griff bekommen wird.
Ich finde es nicht naiv sondern fortschrittlich, wenn man Gebilde des Weltalls oder des Mikrokosmos, deren Entstehung man nicht durch eine „natürliche“ Entwicklung erklären kann, dadurch erklärt, dass sie von einem mit Intelligenz begabten Wesen geschaffen worden sind. Wenn man Gott die Erschaffung des Kosmos und der Lebewesen nicht mit wissenschaftlichen Argumenten aus der Hand nehmen kann, sollte man ihm auch die Ehre geben.