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„Wir können nicht länger argumentieren, daß z.B. das schöne Scharnier einer zweiklappigen Muschel von einem intelligenten Wesen geschaffen worden sein müsse wie das Scharnier an einer Tür vom Menschen [...]“
 
Charles Darwin (1809-1882), engl. Biologe
(The Life and Letters of Charles Darwin, edited by Francis Darwin, John Murray 1887, Bd. I, S. 309. Zit. nach Rudolf Genschel, CHARLES DARWIN in Karlheinz Deschner (Hg.), Das Christentum im Urteil seiner Gegner, Verlag Max Huber 1986, S. 273)
 
Darwin ist zweifellos mit den biologischen Faktoren der Tier- und Pflanzenwelt vertraut (wenn auch die Evolution weder von ihm noch jemand anderem bewiesen werden konnte), aber mit seiner Kenntnis über das Wesen Gottes und dessen Fähigkeiten, seine Schöpfung voranzutreiben, ist es wohl nicht weit her.
Wenn eine tierische Zelle schon komplexer ist als der gesamte Kosmos, wie unendlich schwer muss es „die Natur“ dann gehabt haben, etwas wie das Scharnier einer Muschel zu erschaffen.
Nehmen wir einmal das Linsenauge als Beispiel. Es kann nur durch das gleichzeitige Zusammenwirken vieler Einzelbestandteile funktionieren. Damit ein solch kompliziertes Organ entstehen konnte, müssten eine Vielzahl von Mutationen erfolgt sein, von denen jede für sich keinen speziellen Nutzen gehabt haben dürfte. Erst die Kombination aller fertigen, jeweils als Endstufe einer eigenen abgeschlossenen Mutationsentwicklung anzusehenden Einzelbestandteile, machen die Funktion des Linsenauges möglich. Eine Folge von Mutationen und Selektion mit dem „Ziel“, ein solches Auge zu bilden, ist aber unwahrscheinlich.
Da ist es schon glaubhafter, dass Gott als zielgerichtet handelnder Schöpfer das Linsenauge entworfen und erschaffen hat.