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Schöpfer der Gesetze
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„ ... daß ein gesunder Mensch unmöglich an die Wunder glauben kann, durch die das Christentum gestützt wird – und je mehr wir von den unverbrüchlichen Gesetzen der Natur wissen, desto unglaubhafter werden solche Wunder! …“
 
Charles Darwin (1809-1882), engl. Biologe
(The Autobiography of Charles Darwin, 1809-1882, by his granddaughter Nora Barlow, London, Collins 1958, S. 90. Zit. nach Rudolf Genschel, CHARLES DARWIN in Karlheinz Deschner (Hg.), Das Christentum im Urteil seiner Gegner, Verlag Max Huber 1986, S. 274)
 
Ich denke, dass ein vormals kranker Mann, der gerade von Jesus geheilt worden ist, sehr wohl an dessen Wunder glauben kann. Wir müssen berücksichtigen: Weil Jesu Wunder real sind, folgten ihm damals, vor 2000 Jahren in Palästina, tausende Menschen, die seine heilende Kraft kennengelernt hatten und priesen.
Wer an Gott glaubt bekommt von Atheisten oft die naturwissenschaftliche Methode (z.B. Modellbildung) als ein Werkzeug entgegengehalten, die Glaubenserfahrung angeblich ad absurdum führen soll, weil diese wissenschaftlich nicht nachweisbar ist.
Aber der Glaube an Gott beruht nicht nur auf diesbezüglichen Erfahrungen sondern auch auf Aussagen der Bibel und hierbei handelt es sich um Wiedergabe historischer Ereignisse.
Die erfahrungswissenschaftlichen Modelle der Naturwissenschaften sind aber eingegrenzt auf gesetzmäßige Vorgänge. Der Naturwissenschaftler darf nur Aussagen über reproduzierbare Eigenschaften machen. Über singuläre Ereignisse – und dazu gehören historische Ereignisse – kann der Naturwissenschaftler keine Aussage machen.
Wer zum Beispiel in der Diskussion über Wunder meint, mit Hilfe der Naturwissenschaften negative Aussagen machen zu können, ist im Irrtum. Von ihrer Methodik her können Naturwissenschaftler in eine solche Diskussion nicht einsteigen.
Wenn Darwin die Wunder Jesu mit Hilfe von Naturgesetzen widerlegen will, greifen seine Argumente nicht, weil Jesus genau diese Naturgesetze (die er übrigens selbst geschaffen hat) außer Kraft setzt.