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Fakten über die Arche
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„Dann (erzählen sie) von einer Überschwemmung und von einem wunderlichen Kasten, der alles in sich barg, und von einer Taube und von einer Krähe als Boten, indem sie die Geschichte von Deukalion verfälschen und leichtfertig behandeln. Denn sie erwarten wohl nicht, daß diese Dinge ans Licht kommen würden, sondern haben sie geradezu als Märchen für unmündige Kinder erzählt.“
 
Celsus, Philosoph des antiken Rom
(P. Koetschau, Des Origenes acht Bücher gegen Celsus, IV, München 1926/1927, S. 41. Zit. nach Klaus Ahlheim, CELSUS in Karlheinz Deschner (Hg.), Das Christentum im Urteil seiner Gegner, Verlag Max Huber 1986, S. 22)
 
Die biblische Geschichte von der Sintflut und der Arche Noah wird von vielen Menschen, nicht nur von Celsus, einem Philosophen des antiken Rom, als Märchen betrachtet.
Dass diese Überschwemmung, wie Celsus sie bezeichnet, tatsächlich stattgefunden haben muss, ist schon daraus zu schließen, dass auch Erzählungen aus vorgeschichtlicher Zeit aus an Israel angrenzenden Ländern davon berichten.
Dass die Arche Noah tatsächlich dazu geeignet war, die notwendigen Exemplare der damaligen Tierwelt aufzunehmen, um die entsprechenden Arten zu retten, zeigen Berechnungen, die der amerikanische Autor McDowell anhand der im biblischen Bericht angegebenen Maße (s. 1. Mose Kapitel 6) angestellt hat (s. Josh McDowell, Das kann ich nicht glauben, CLV, Bielefeld 1999, S. 103ff):
Ausgehend von 44,45 cm pro Elle war die Arche 133,35m lang, 22,23m breit und 13,34m hoch. Sie hatte drei Decks und damit betrug die gesamte Deckfläche etwa 8 893,11qm und das Gesamtvolumen 39 544,7 Kubikmeter. Der Bruttotonnengehalt der Arche entspricht etwa 13 960 Tonnen, was etwa dem eines großen heutigen Schiffes entspricht.
Die Ladekapazität der Arche entspricht damit 522 normalen Viehwaggons, von denen jeder 240 Schafe fasst. In der Arche hätten also mindestens 125 000 Schafe untergebracht werden können.
Weiterhin wird in dem Buch festgestellt, dass weniger als 17600 der gegenwärtig bekannten Arten von Säugetieren, Vögeln, Reptilien und Amphibien den Schutz der Arche benötigten.
Wenn man die Anzahl der Tiere je Art berücksichtigt, die eingeschifft werden sollten, dann waren maximal 79 000 Tiere in der Arche.
Es ist also wahrscheinlich, dass die Arche groß genug war, um alle Tiere, die vor der Flut geschützt werden mussten, zu fassen inklusive des Raumes für Futtervorräte.Drei Fakten sprechen also für die Echtheit des biblischen Berichts über die Sintflut und die Arche Noah: Das Vorhandensein von entsprechenden Berichten aus vorgeschichtlicher Zeit aus an Israel angrenzenden Ländern (Celsus selbst erwähnt ja die Geschichte eines gewissen Deukalion), das Auffinden von Überresten aus Holz eines schiffähnlichen Körpers auf dem auch im biblischen Bericht erwähnten Berg Ararat im heutigen Grenzgebiet zwischen Türkei und Armenien und die Tatsache, dass das Fassungsvermögen der in der Bibel beschriebenen Arche ausgereicht hätte, die damalige Fauna über die Sintflut hinweg zu retten.