Atheisten > Celsus, Philosoph des antiken Rom
Die Kraft des Guten in der Welt
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„Ihrem Führer Moses sind die Ziegenhirten und Schafhirten gefolgt und haben sich durch plumpen Trug einreden lassen, es gebe nur einen einzigen Gott."

 
Celsus, Philosoph des antiken Rom
(P. Koetschau, Des Origenes acht Bücher gegen Celsus, I, München 1926/1927, S. 23. Zit. nach Klaus Ahlheim, CELSUS in Karlheinz Deschner (Hg.), Das Christentum im Urteil seiner Gegner, Verlag Max Huber 1986, S. 20)
 
Celsus stammt aus einer Kultur mit einer vergleichsweise chaotischen Weltanschauung. Dem ewigen Auf und Ab der Machtkämpfe im antiken Rom sowie insgesamt im römischen Weltreich entspricht eine Glaubensvorstellung, die das menschliche Gegeneinander widerspiegelt: Es gibt viele Götter, die, mit menschlichen Schwächen behaftet, oft in Konkurrenz zueinander stehen.
Demgegenüber hat sich Gott in einer Welt offenbart, die dem Gegeneinander von Gut und Böse unterworfen ist.
Für den christlichen Glauben gibt es nicht „die Guten", die Gewalt anwenden dürfen, weil sie sich als gut definieren (wie z.B. manche der römischen Kaiser, die sich als Gott verehren ließen) oder die „gut" sind, weil sie sich als die Stärkeren erwiesen haben, sondern das Gute, das allein von dem einzigen und allmächtigen Gott kommt und das Böse, das in dieser Welt unter der Regie des Satans wirksam ist und alle Menschen beherrschen möchte.
Weder die Juden zur Zeit Moses noch die Christen haben sich einreden lassen, es gebe mehrere Götter. Letztere sind von dem Einen überzeugt, der vor 2000 Jahren in Israel Kranke geheilt und selbst von den Toten auferstanden ist und der heute noch Menschen verändert, die an ihn glauben, der Alkoholiker von ihrer Sucht befreit und Kriminelle in gerechtigkeitsliebende Menschen verwandelt.
Diese Kraft des einen Gottes machte die Christen übrigens auch zu Celsus' Zeiten fähig, noch unter Verfolgung und Folter ihrem Glauben treu zu bleiben.
Vertrauen Sie sich Gott an, wenn Sie mit sich und Ihrem Leben unzufrieden sind. Er kann auch in Ihrem Leben Großes vollbringen.