Atheisten > Celsus, Philosoph des antiken Rom
Göttlicher Ehrgeiz
Weitere Texte:
Celsus
Pro2-CelsusUngebildete-16
Pro2-CelsusÜberschwemmung-8
Pro2-CelsusSittenlehre-9
Pro2-CelsusRichter-6
Pro2-CelsusReichtum-11
Pro2-CelsusRäuber-17
Pro2-Celsushochfahrend-10
Pro2-CelsusHerabkommen-4
Pro2-CelsusGebildeter-15
Pro2-Celsuseinfältig-14
Pro2-CelsusEhrgeiz-5
Pro2-CelsusBöses-18
Pro2-Celsusbetrogen-13
Pro2-CelsusBacke-12
Pro2-Celsus Ziegenhirten-3
Pro2-Celsus fürwahr-1
Pro2-CelsusEhrgeiz-5
„Aber vielleicht war Gott bei den Menschen nicht bekannt und glaubte dementsprechend weniger geehrt zu sein und wünschte deshalb wohl bekannt zu werden und die Gläubigen und Ungläubigen auf die Probe zu stellen, wie die vor kurzem reich gewordenen Menschen, die mit ihrem Reichtum zu prahlen pflegen? Die Christen legen (also) Gott einen recht großen und ganz irdischen Ehrgeiz bei.“
 
Celsus, Philosoph des antiken Roms
(P. Koetschau, Des Origenes acht Bücher gegen Celsus, IV, München 1926/1927, S. 6. Zit. nach Klaus Ahlheim, CELSUS in Karheinz Deschner (Hg.), Das Christentum im Urteil seiner Gegner, Verlag Max Huber 1986, S. 20f.)
 
Welche Ehre könnten die Menschen Gott noch geben, die er von sich aus nicht hätte – er, der das Weltall schuf, die Erde und alles, was auf ihr lebt? Von Gott kommt der Reichtum der Menschen. Er ist es, der die Naturgesetze bestimmte, der die Welt zusammenhält. Er schuf alles Gold und die anderen Reichtümer, die wir Menschen nun bergen dürfen.
Wenn es also kein irdischer Ehrgeiz ist, wie der römische Philosoph der Antike und erklärte Gegner des christlichen Glaubens Celsus meint, der Gott die Nähe zu den Menschen suchen lässt, was ist es dann?
Gott möchte in den Menschen die Liebe nach himmlischen Schätzen wecken. Ihm tut eine Menschheit leid, die immer mehr in einem Sumpf von Hass und Gewalt versinkt – ein Leben, das die Menschen seit Adam und Eva selbst gewählt haben, weil sie ohne Gott sein und ihre Existenz in die eigene Hand nehmen wollten. Gott möchte den Menschen die Chance geben, aus diesem Sumpf aus Gewalt und Schmerz herauszusteigen und ein menschenwürdiges Leben zu führen.
Sein Sohn Jesus Christus hat die Sünde besiegt, indem er am Kreuz für unsere Schuld gestorben ist. Wer an ihn glaubt, wird nicht mehr von der Sünde beherrscht. Menschen, die nicht mehr sündigen, werden ihren Mitmenschen auch nichts Böses mehr antun. Eine Welt, in der Liebe statt Gewalt, Mitgefühl statt Hass herrscht, wäre die Folge.
Jeder kann für sich die Probe aufs Exempel machen, indem er das Leben mit Jesus wählt und die Veränderung zum Guten in sich selbst zulässt.
Wir haben es in der Hand, uns durch Jesus und damit auch die Welt verändern zu lassen.