Atheisten > Celsus, Philosoph des antiken Rom
Nähe zu Gott
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„Was hat denn ein solches Herabkommen des Gottes für einen Sinn? Etwa, damit er die Zustände bei den Menschen kennenlerne? Weiß er denn nicht alles? Er weiß es also, bessert’s aber nicht, und es ist ihm nicht möglich, es mit göttlicher Macht zu bessern? … außer wenn er leibhaftig jemanden zu diesem Zwecke sandte?“
 
Celsus, Philosoph des antiken Rom (P. Koetschau, Des Origenes acht Bücher gegen Celsus, IV, München 1926/1927, S. 3. Zit. nach Klaus Ahlheim, CELSUS in Karlheinz Deschner (Hg.), Das Christentum im Urteil seiner Gegner, Verlag Max Huber 1986, S. 20)
 
Celsus, der Philosoph aus dem antiken Rom, führt uns auf die falsche Spur. Es geht nicht darum, dass Gott nur etwas bewirken könnte, wenn er selbst auf der Erde nach dem Rechten schaut; sondern dass Jesus die Herrlichkeit Gottes aus freien Stücken verlässt und mit den Menschen das durch Armut und Krankheit gekennzeichnete Leben teilt, ist das Außerordentliche an der Menschwerdung Gottes. Gott liebt die Menschen und möchte ihnen nahe sein. Vor allem möchte er die Kluft wieder schließen, die zwischen ihm und den Menschen besteht, seit Adam und Eva sich gegen ein Leben mit ihm entschieden hatten. Die Versöhnung zwischen Gott und den Menschen ist der eigentliche Auftrag für Jesu irdisches Leben. Wir können uns Gott nahe fühlen, weil sein Sohn zu uns gekommen ist. Jesus Christus hat seine göttliche Macht bewiesen, indem er Kranke heilte und Tote zum Leben erweckte. Auch heute will er noch für uns da sein. Er tut dies, weil er uns liebt. Nach seiner Himmelfahrt hat er den Heiligen Geist zurückgelassen, der uns mit ihm verbindet, wenn wir an Jesus glauben. Nehmen wir die ausgestreckte Hand Jesu an, der einst sein himmlisches Paradies verließ, um für uns Menschen da zu sein, der seine göttliche Macht bewies und neben dem die Götter des Römers Celsus nur tote Götzen sind. Jesus wird sich für jeden als das Heil erweisen, der sich ihm anvertraut.