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Jeder ist würdig
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„Indem sie solche Leute (nämlich Ungebildete und Ungelehrte) von vornherein als würdig ihres Gottes bezeichnen, wollen sie offenbar nur die einfältigen, gemeinen und stumpfsinnigen Menschen und nur Sklaven, Weiber und Kinder überreden, und vermögen dies auch.“
 
Celsus, Philosoph des antiken Rom
(P. Koetschau, Des Origenes acht Bücher gegen Celsus, III, München 1926/1927, S. 44. Zit. nach Klaus Ahlheim, CELSUS in Karlheinz Deschner (Hg.), Das Christentum im Urteil seiner Gegner, Verlag Max Huber 1986, S. 25)
 
Celsus sieht sich genötigt, die Menschen, die im damaligen antiken Rom an Gott glaubten, als „stumpfsinnig“ zu bezeichnen. Dies zeigt doch, wie erfolgreich der christliche Glaube damals bei den einfachen Menschen war und wie sehr Celsus sich als Anhänger heidnischer Religionen in die Enge getrieben sah.
Jesus, Gottes Sohn, erklärt nicht nur die „Ungebildeten“ sondern alle Menschen von vornherein als würdig, seine Liebe und die geistliche Rettung durch ihn zu erhalten. Jesus sagt: Ich bin gekommen, weil die Kranken einen Arzt brauchen (Matthäus 9, 12).
Fühlen wir uns nicht alle irgendwie krank in Bezug auf unsere zwischenmenschlichen Beziehungen? Leidet nicht jeder unter dem einen oder anderen Menschen und unter sich selbst? Es ist die Sünde, der Wille, ohne Gott leben zu wollen, die uns und unsere Mitmenschen letztlich belastet.
Man kann diesem Leid entfliehen, indem man sich in die Arbeit oder in diverse Vergnügungen stürzt. Man kann sich aber auch eingestehen, dass es die Sünde im eigenen Leben gibt und zu Jesus gehen, um sich von ihr befreien zu lassen. In dieser Beziehung ist Jesus der Arzt und er ist für jeden da.
Steigen Sie doch herab von der Position distanzierten Betrachtens eines Celsus, gehen Sie auf Jesus zu und nehmen Sie ihn in Ihr Leben auf.